FLOH-EXPERTISE Invasive Parasiten & Systemische Elimination
Ein Flohbefall ist kein Hygieneproblem, sondern eine biologische Invasion. Wir bekämpfen Flöhe durch tiefgreifendes Verständnis ihres Entwicklungszyklus – von der Puppenruhe bis zum adulten Parasiten.
Ctenocephalides (Hausflöhe)
Biologie & Wirtssuche
Der Katzenfloh (Ctenocephalides felis) ist der in der Schweiz am häufigsten vorkommende Floh – auch bei Hunden. Flöhe sind flügellose, seitlich abgeplattete Insekten, die sich perfekt durch das Haarkleid ihrer Wirte bewegen können.
Ein einziges Weibchen legt nach der Blutmahlzeit bis zu 50 Eier pro Tag. Diese Eier sind nicht haftend und fallen wie "Salzkörner" vom Tier in Teppiche, Ritzen und Schlafplätze. Hier beginnt die gefährliche Entwicklung der Larven, die sich von organischem Material und dem Kot adulter Flöhe ernähren.
Puppen-Resistenz
Flohpuppen können in einem Kokon monatelang überleben und schlüpfen schlagartig bei Vibrationen (Erschütterung durch Schritte).
Blutsauger
Ein Floh kann das 15-fache seines Körpergewichts an Blut aufsaugen. Dies führt zu starkem Juckreiz und Allergien.
Anatomie des Flohs
- Körperbau: Seitlich stark abgeflacht, um reibungslos durch Haare/Federn zu gleiten.
- Sprungbeine: Hinterbeine mit Resilin (Protein), das Energie wie eine Feder speichert – Sprünge bis zu 1 m möglich.
- Mundwerkzeuge: Kombinierter Stech-Saug-Apparat zur Perforation der Kapillargefässe.
- Chitinpanzer: Extrem harter Exoskelett-Schutz, der mechanischem Druck (Zerdrücken) standhält.
- Kämme (Ctenidien): Stachelreihen am Kopf, die wie Widerhaken im Fell funktionieren.
Vogelfloh (Ceratophyllus gallinae)
Migration in den Wohnraum
Vogelflöhe überwintern in den Nestern ihrer Wirte. Im Frühjahr schlüpfen sie massenweise. Wenn die Vögel das Nest verlassen oder wenn Nester direkt an Fenstern/Dächern gebaut sind, suchen die hungrigen Flöhe nach neuen Wirten – und finden den Menschen.
Der Vogelfloh ist weniger wirtsspezifisch als der Katzenfloh und beisst den Menschen oft mehrfach (Flohleiter/Flohstrasse), um die Blutqualität zu testen. Da er nicht permanent auf dem Menschen lebt, versteckt er sich nach dem Biss in Textilien oder Bodenritzen nahe der Einschleppungsstelle.
Spezifika Vogelfloh
- Vorkommen: Nester von Meisen, Spatzen, Tauben und Hühnerställe.
- Saisonalität: Massives Auftreten besonders im Zeitraum von März bis Juni.
- Verhalten: Fototaktisch – sie wandern zum Licht (Fenster), um dort auf Wirte zu warten.
- Infektionsrisiko: Können theoretisch Erreger übertragen, primär jedoch allergische Hautreaktionen.
Floh-Invasion stoppen
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